WOW süchtig – Was tun?

Eine lange Zeit wurden Spiele wie World of Warcraft noch belächelt, ohne das man wirklich merkte was passieren kann. Fraglich ist doch auch, wie süchtig solche Online Games eigentlich machen können und ob man generell etwas dagegen tun kann.

Eine sehr lange Zeit hieß es sogar dass solche Games nur für Kinder gedacht sind und Erwachsene nicht „zocken“. Dies ist nicht ganz der Fall. Immer mehr Erwachsene lenken sich vom Alltag ab und spielen Klassiker wie World of Warcraft. Mittlerweile feiert das Spiel bereits sein 10 jähriges Jubiläum. Es gibt immer noch Millionen von Menschen, die WOW spielen. Es gab sogar viele unter ihnen, die zu Spitzenzeiten 13 Euro pro Monat ausgaben, um spielen zu können. Im Jahr 2008 zählte das Game mehr als 10 Millionen Nutzer. Unfassbar wenn man bedenkt, dass bis heute viele in dem Glauben bleiben, dass dies wirklich nur für Kinder wäre.

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Gefahren auf eine mögliche WOW Abhängigkeit

Laut den damaligen Berichterstattungen gab es schon dort Probleme mit einer Abhängigkeit. Es wurde dauerhaft davor gewarnt, dass es Gefahren birgt, wenn man sich zu viel an die Videospiele hält und rund um die Uhr spielt. Man hat daher genau untersucht, wie sich die Spieler an die Online Welt von WOW anpassten und vor allem auch die sozialen Kontakte verloren gingen. Es berichteten auch viele Eltern, dass ihre Kinder sozusagen im Internet verloren gingen. Auch die Medien griffen diese Themen immer wieder auf und haben davor gewarnt, dass solche Spiele süchtig machen können. Das Suchtpotential ist daher vergleichbar mit Kokain, auch wenn sich das böse anhört.

WOW süchtig – Was hilft wirklich?

Es gibt viele Menschen die sagen, dass sie regelrecht süchtig waren und denen auch nicht sofort geholfen werden konnte. Doch was macht man eigentlich, wenn man WOW süchtig ist? Wie handelt man weiter und was muss man dort noch beachten? Es gibt einige offene Fragen, die genau dann auftreten und bei denen einfach niemand weiß, wie schwer es ist, aus einer solchen Sucht zu kommen. Wie andere Süchte auch, ist die Sucht nach WOW ebenfalls gegeben.

Onlinesüchtige befreien sich in der virtuellen Welt

Surfen, chatten und spielen – das ist genau das, was die meisten Menschen im Internet machen. Wir reden hier nicht nur von Kindern, sondern auch von vielen anderen Menschen, die sich im Internet einen Ausweg suchen. Abgestandene Luft in der Wohnung, die Küche sieht aus wie auf einem Schlachtfeld, Bad und Schlafzimmer sind frei. Das ist der erste Gedanke der einem kommt, wenn man an eine Internetsucht denkt. Doch genauso ist es auch. Einigen sitzen mehr als 17 Stunden vor ihrem Computer und spielen WOW. Sie können einfach nicht aufhören und wollen die Missionen schaffen.

Laut den Schätzungen der Bundesregierung sind mittlerweile knapp 560 000 Menschen betroffen, in einem Alter zwischen 14 Jahren und 64 Jahren. Die Internetsucht beschreibt daher nicht das Besuchen von Webseite, sondern das Verlangen nach Onlinespielen. Sie wollen einfach immer mehr Spielen und können nicht aufhören. Das ist bei dem Game WOW ebenfalls der Fall. Sie verbringen mit Freunden Zeit miteinander, sprechen online mit ihnen und erfüllen gemeinsam die Missionen.

Woran erkennt man das man süchtig ist?

Die meisten wollen es nicht einmal wahr haben. Viele der Betroffenen wissen nicht einmal, worauf sie sich einlassen, wenn sie jeden Tag im Internet sind oder in ihrer WOW Welt. Doch sobald man anfängt die Freunde, Arbeit und auch Wohnung zu vernachlässigen sollte man sich bereits Gedanken machen. Wer mehr als 12 Stunden surft oder spielt ist ebenfalls gefährdet. Auch die Versuche mit dem Spielen aufzuhören scheitern erheblich. Es sind eigentlich eindeutige Anzeichen, wenn man WOW süchtig ist, die man auch selbst erkennen kann.

Doch was kann man nur wirklich tun? Wichtig ist im Vorfeld, dass man sich seine Sucht eingesteht. Sobald man erkannt hat, dass man ein Problem hat sollte man sich mit einem Fachmann in Verbindung setzen. Eine WOW Sucht ist, wie eine andere Sucht auch nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Aufgrund dessen muss man sich einfach professionelle Hilfe suchen. Wer merkt, dass ein Freund oder Bekannter süchtig ist, sollte ebenfalls Hilfe suchen. WOW und auch die Internetsucht an sich kann schließlich das Leben des Menschen zerstören, ohne das man im Vorfeld etwas davon merkt.