Was tun gegen schwitzige Hände?

Schwitzende Füße kann man schnell in den Schuhen verstecken. Doch was macht man eigentlich mit Schweißhänden? Schwitzige Hände lassen sich schließlich nicht schnell verstecken. Ob bei einem Gespräch oder anderen Situation – die Schweißhände bemerkt das Gegenüber in den meisten Fällen. Gerade wenn es um das Hände schütteln geht ist es den meisten Menschen mehr als unangenehm. Doch was kann man dagegen tun? Schweißhände kommen schließlich in den verschiedensten Situationen vor, wo man nicht einmal etwas dagegen tun kann.

Ursachen für Schweißhände

Schweißhände können wie schon erwähnt in den unterschiedlichsten Situationen auftreten. Der eigentliche Grund dafür sind die hyperaktiven Schweißdrüsen oder auch die übergroßen Drüsen, die sehr viel Schweiß absondern. 50 Prozent der Betroffenen haben dieses Problem sogar genetisch bedingt. Man wird es sogar merken, wenn man viel vor dem Computer sitzt oder am PC zockt. Auch dann kann es schnell passieren, dass der Schweiß die Hände betrifft. Sogar in der Pubertät, wenn die ersten Hormone zum Vorschein kommen kann es schnell passieren, dass der Körper verrückt spielt. Wichtig ist einfach, dass man eine gute Lösung findet, wie man dies bekämpfen kann.

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Die besten Mittel für Schweißhände

Einer der Möglichkeiten, den Schweißhänden den Kampf anzusagen ist Akupunktur oder auch Akupressur. Bei der Akupressur drückt man auf bestimmte Stellen an den Händen. Bei der Akupunktur hingegen benutzt man dafür Nadeln. Beide Methoden können allerdings den ein oder anderen Erfolg bei den Betroffenen erzielen. Es ist daher immer ein Versuch wert.

Manche Betroffene haben die Hände mit Franzbrandwein eingerieben oder einfach Babypuder genutzt, welches ebenfalls eine gute Hilfe bieten kann. Mehrmals täglich sollte man die Hände einreiben. Doch kann das auf Dauer helfen? Schließlich können die Schweißhände auch dann immer wieder kommen. Alternativ kann man aber auch das Babypuder immer wieder in den Händen verreiben und wird auch dann sichtbare Erfolg für einige Stunden erkennen.

Alternative Heilmethoden für schwitzige Hände

Weiterhin gibt es auch reichlich alternative Methoden, die man dahingehend anwenden kann. Hierbei sind vor allem Tinkturen und auch Cremes gemeint, die zur Behandlung der Schweißbänder dienen. Besonders wirksam soll es jedoch auch sein Salbeitee zu trinken und andere Kräuterbehandlungen zu machen. Schließlich liegt die Erfolgsquote bei einer solchen Behandlung ebenfalls bei knapp 50 Prozent. Bevor man jedoch diese Heilmethoden anwendet, sollte man mit einem Heilpraktiker Rücksprache halten, damit es nicht zu weiteren Komplikationen kommt.

Gleitstrom bei stark schwitzenden Händen

Es gibt natürlich auch weitere Behandlungsmethoden, die operativ auf der Hautoberfläche gemacht werden können. Viele Ärzte bieten mittlerweile Gleitstrom als Therapiemöglichkeit an, sodass starkes Schwitzen komplett gelindert werden kann. Beim Dermatologen gibt es sogar einige Geräte, die man direkt von zu Hause ausführen und demnach benutzen kann. Leider braucht eine solche Behandlung extrem viel Zeit, sodass nicht sofort für Abhilfe gesorgt wird. Wer direkte Termine beim Arzt wahrnimmt viel ebenfalls viel Freizeit opfern müssen.

Doch welche Methode ist nun die Beste für einen selbst und was hilft wirklich? Pauschalisieren kann man eine solche Antwort nicht. Schließlich ist der menschliche Körpers anders, sodass man nicht genau sagen kann, was einem dahingehend wirklich helfen kann. Es ist daher umso wichtiger, dass man sich bei sehr starkem Schwitzen direkt mit einem Arzt in Verbindung setzt, der einem dahingehend gut helfen kann. Wer nur beim zocken schwitzt oder ab und an in bestimmten Situationen kann mit den oben genannten Heilmitteln Abhilfe verschaffen. Man sollte daher einfach mal ausprobieren, was einem besser helfen kann. Schließlich macht man in dem Bereich nichts falsch und schadet sich selbst auch nicht. Gerade im Alltag sind Schweißhände ein echtes Problem, besonders wenn man dem Gegenüber die Hand reichen möchte.

Hausmittel gegen schwitzende Hände

  • Babypuder: Babypuder ist nicht nur für Babys interessant. Auch beim Menschen kann es eingesetzt werden, wenn man zum Beispiel klebrige Haare oder schwitzige Hände hat. Dieser Tipp ist vor allem kurzfrsitig sehr hilfreich, wenn man zum Beispiel vor einem Bewerbungsgespräch steht.
  • Natron: Natron oder Backpulver kann man alternativ anwenden. Natronpulver kann man in Schuhe oder Socken pudern, aber auch auf die Hände.
  • Salbeibad: Ein Salbeibad ist ebenfalls bei feuchten Händen sinnvoll. Regelmäßige Salbeibäder helfen gegen den Schweiß an den Händen und Füßen.