Was tun gegen Schluckauf?

Typisch, man will gerade was erzählen oder trinkt einen Schluck kalten Sprudel und plötzlich passiert es wie aus dem nichts: Man hickst und kann es nicht unterdrücken. Das Hicksen hält meisten dann ein paar Minuten an, auch wenn Hickse manchmal alleine kommen. Zumeist folgt das Dauergehickse. Man fühlt sich oft hilflos und wartet genervt und hicksend bis es vorüber ist. Doch es gibt einfache Tricks und Hilfsmittel gegen Schluckauf, die man ausprobieren kann und bei richtiger Umsetzung wird mindestens eins davon funktionieren. Ein spezielle Behandlung ist bei Schluckauf normalerweise nicht nötig, auch wenn er mal einen ganzen Tag andauert. Hält er jedoch über mehrere Tage, sollte man einen Arzt aufsuchen und die Ursache klären, es könnten dann Medikamente nötig sein.

Ursachen von Schluckauf


Schluckauf kann viele Ursachen haben. Möglich sind unter anderem Ursachen wie sehr kalte Speisen oder Getränke, starke Nervosität oder Aufregung, hastiges Essen, Trinken oder Rauchen, überreichliche Mahlzeiten und nur sehr selten Begleiterscheinungen von verschiedenen Krankheiten. Eiscreme und eisgekühlte Getränke vor dem verzehren etwas antauen zu lassen, senkt das Risiko einen Schluckauf durch zu starke Temperaturschwankungen zu bekommen. Auch zu heiße Speisen oder Getränke sollte man etwas abkühlen lassen. Wen man in Eile isst, schluckt man oft zu viel Luft, welche den Magen überfüllt und so auf das Zwerchfell drückt.


schluckauf

So entstehn Hickser

Der Ursprung des Schluckaufs ist das Zwerchfell. Bei der Zwerchfell-Atmung zieht sich das Zwerchfell nach unten zusammen und das Brustkorbvolumen vergrößert sich. Verkrampft sich das Zwerchfell schlagartig, schließt sich die Stimmritze zwischen den Stimmbändern. Dort kann die Luft in der Lunge nicht mehr entweichen. Die Luft prallt gegen die geschlossenen Stimmbänder, wobei ein Druck entsteht, der letztendlich das Hicksen verursacht. Menschen haben bereits Schluckauf bevor sie geboren sind und Hicksen auch schon im Mutterleib.

Schluckauf bei Babys und Säuglingen

Wie oben schon genannt haben bereits ungeborene im Mutterleib einen Schluckauf, was dazu dient die Atemreflexe zu trainieren. Aber auch verhindert der Hicks-Reflex , dass Flüssigkeit in die Atemwege gelangt. Ebenso hicksen auch Säuglinge und Babys öfter. Damit wollen die Säuglinge möglicherweise Luft aus dem Magen bringen– ähnlich wie beim Rülpsen. Die kleinen Babys schaffen so Platz um beim Stillen mehr Milch aufnehmen zu können. Bei Säuglingen ist die Zwerchfellmuskulatur auch noch nicht ganz ausgereift und die Hickse sind ein Schutzmechanismus, damit sich die Babys nicht verschlucken. Da die Babys schon an den Schluckauf gewohnt sind und ihn auch nicht als störend oder als schmerzend empfinden muss man dagegen eigentlich nichts tun. Dennoch gibt es Anwendungen die helfen können die Hickse ihres Babys loszuwerden: – Etwas zu trinken geben, – Entspannung kann den Schluckauf vertreiben, – Warm genug gekleidet, – Pusten sie ihrem Baby leicht ins Gesicht, wodurch sich der Atem Rhythmus ändert wodurch der Schluckauf verschwindet.

Ein Schluckauf geht im Normalfall auch vorüber, nachdem sich das Zwerchfell entspannt hat, doch es gibt natürlich auch einige Hausmittel, die den Schluckauf vertreiben können:

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