Was tun gegen Schlafstörungen?

Es gibt sehr viele Gründe, die zu Schlafstörungen führen können, zu den typischen Beispielen der heutigen Neuzeit gehören Anspannung, Ärger, Sorgen, Stress, sowie Überlastung. Diese Schlafkiller sorgen permanent dafür, dass man zu wenig Schlaf bekommt. Dabei sollte nicht unbedingt als erstes zu einem starken Medikament gegriffen werden, denn es gibt viele Behandlungsmethoden. Zudem ist es möglich, sich einiges zu sparen.

Wann kommt es zu Schlafstörungen?

Zu Schlafstörungen kommt es besonders dann, wenn zum Beispiel Zigaretten, Drogen oder Alkohol abgesetzt werden, dasselbe gilt aber auch für die Einnahme von Schlafmitteln oder Beruhigungsmitteln. Sogar Präparate zur Entwässerung, bzw. zum Senken des Blutdrucks oder Medizin gegen Depressionen kann zu Schlafstörungen führen. Depressionen können sich durch ein besonders frühes Aufwachen zeigen. In diesem Fall gilt es, die Grunderkrankung zu behandeln.

schlafstoerungen-pfalnzliches-schlafmittel

Es gilt allerdings zu klären, ob es sich um ein Missverständnis handelt, denn immerhin sollte etwas Zeit gegeben sein, um sich in den Schlaf zu finden. Das Bedürfnis des Schlafens nimmt im Alter zunehmend ab. Auf Dauer macht Schlafmangel schlichtweg krank. Durch die Schwierigkeiten, die durch zu Schlafmangel, kommt der Mensch an seine Grenzen, denn er kann sich schlichtweg niemals wirklich erholen. Je nachdem, können pflanzliche Schlafmittel eine gute Alternative bieten. Am besten ist es, als aller erstes die Dosis minimal zu halten und diese bei Bedarf zu erhöhen.

Besonders in den Industrieländern handelt es sich beim bei schlaflosen Nächten um ein richtig lästiges Leiden. Speziell die westlichen Industrieländer sind von Schlaflosigkeit stark betroffen. Viele leiden unter chronischen Schlafproblemen, die sogar ärztlich behandelt werden müssen. Bei den Schlafstörungen gibt es folgende Unterscheidungen:

  • Durchschlafstörungen und Einschlafstörungen
  • der Schlaf-Wach-Rhythmus ist gestört
  • überdurchschnittliche Tagesschläfrigkeit
  • schlafgebundene Störungen

Handelt es sich tatsächlich um eine Schlafstörung, ist diese unbedingt behandlungsbedürftig. Die meisten wachen oft auf, obwohl sie ohnehin schlecht einschlafen und es kommt niemals zu einem erholsamen Schlaf. Von Schlafstörungen ist dann die Rede, wenn mindestens dreimal die Woche der Schlaf gestört ist und sich dies mehr als über ein Monat hin zieht.

Mögliche Abhilfe durch pflanzliche Schlafmittel

Es gibt gute pflanzliche Schlafmittel, die Abhilfe bei Schlafstörungen schaffen können, wie zum Beispiel Baldrian. Dadurch wird die Einschlafphase verkürzt und der Tiefschlaf zum Teil verlängert. Trotzdem bleibt das Schlafprofil dasselbe. Die Dauer des Schlafes und das nächtliche Aufwachen werden vom Baldrian als natürliches Pflanzenmittel nicht beeinflusst. Baldrian hat als pflanzliche Unterstützung für besseren Schlaf bereits eine lange Tradition. Die Wirksamkeit vom Baldrian ist allerdings bis heute noch nicht nachgewiesen worden.

 

Deshalb sollte Baldrian eher mit einer Einschränkung eingenommen werden. Ein pflanzliches Schlafmittel kann meist erst nach etwa zwei Wochen die Wirkung entfalten. Der Vorteil von pflanzlichen Schlafmitteln ist, dass diese auch über längere Zeit eingenommen werden können. Ausschlaggebend ist, dass das Extrakt der Pflanze ausreichend hoch dosiert wird, damit es zu einer Wirkung kommt. Beim Baldrian sind es 600 mg Trockenextrakt pro Tag.

Baldrian zu Beispiel mit Hopfen kombiniert werden, denn es gibt Hinweis auf eine Wirksamkeit dieser Kombination. Auch Johanniskraut kann sich positiv auf Schlafstörungen auswirken. Johanniskraut ist allerdings eher ein Hilfsmittel aus der Pflanzenwelt, wenn depressive Verstimmungen der Grund für Schlafstörungen sind. Ist es also eine psychische Störung, die den Schlaf hemmt, kann zu Johanniskraut als pflanzliche Unterstützung gegriffen werden. Die therapeutische Wirksamkeit von Johanniskraut ist allerdings nicht belegt, wenn die Schlafstörungen nicht auf Depressionen zurückzuführen sind.

Mandelmilch und Vanille

Auch echte Vanille kann Schlaflosigkeit vorbeugen, denn dadurch beruhigen sich angespannte Nerven. Bei der Vanille handelt es sich um die tropische Frucht von einer Orchidee. Jeder, der ein strapaziertes Nervenkostüm hat, kann zu diesem pflanzliche Hilfsmittel greifen. Die Vanille hat sich bereits seit dem 17. Jahrhundert bewährt. Vanille-Mandelmilch eignet sich hervorragend als Kombination für ein warmes Getränk, um besser in den Schlaf zu finden. Bei der Mandelmilch handelt es sich nicht um Tiermilch, davon sollte sich niemand täuschen lassen. Wer möchte, kann das Heißgetränk mit etwas Zimt würzen. Dadurch werden angeschlagene Nerven besänftigt und ein gutes Einschlafen wird gefördert.

Katzenminze, Passionsblume und Kamille

Katzenminze, Passionsblume oder Kamille entspannen Körper und Geist. Es empfiehlt sich daher, eine von diesen Pflanzen anzusetzen und vor dem Schlafengehen zu trinken. So wird das überaktive Gehirn beruhigt und die Entspannung wird gefördert.

Tipps bei Schlafstörungen:

  • Vor dem Schlafengehen Mandelmilch mit Vanille als Heißgetränk ansetzen
  • Baldrian einnehmen
  • Johanniskraut bei depressiven Hintergründen
  • Kamille, Passionsblume oder Katzenminze als Tee trinken
  • beruhigende Abendrituale einführen