Was tun gegen Orangenhaut

Orangenhaut auch besser als Cellulite bekannt, ist ein Alptraum für jede Frau. Für das Entstehen ist der spezielle Aufbau der Haut und die Reaktion auf die weiblichen Hormone verantwortlich. Die Lederhaut ist mit zunehmendem Alter nicht mehr so elastisch, in der Unterhaut treten vermehrt Fettzellen auf. Die vorhandenen Kollagenfasern verlaufen parallel nebeneinander, im Gegensatz dazu sind sie beim Mann netzartig ineinander verwoben.

Ursachen für die Entstehung

Fettzellen zwängen sich nun beim Wachsen durch die Kollagenfaser hindurch und infolgedessen ist an der Hautoberfläche an den betroffenen Stellen eine noppige Struktur sichtbar. Orangenhaut ist lediglich nichts anderes als große Fettzellen, welche vom Bindegewebe nicht mehr in der Unterhaut festgehalten werden können, da das Bindegewebe an Elastizität nachlässt. Hauptsächlich kommt es dabei zur Ablagerung von Fettzellen am Po und den Schenkeln.

orange-peel-273151_960_720

Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Veranlagung, denn eine schwache Bindehautstruktur ist erblich. Daneben gibt es aber auch noch einige Faktoren, die die Entstehung von Orangenhaut fördern:

  • Übergewicht aufgrund einer zu kohlehydrat- und fettreichen Ernährung.
  • Bewegungsmangel, die Muskelmasse wird hier durch Fettgewebe ersetzt und die Durchblutung vermindert.
  • Rauchen durch das Nikotin werden die Blutgefäße in der Haut verengt, der Stoffwechsel herabgesetzt und die Kollagenstruktur im Bindegewebe geschädigt.
  • Krampfadern sind die Folge eines schwachen Bindegewebes, der Blutfluss und der Stoffwechsel werden eingeschränkt. Es erfolgt ein Stau in den Gefäßen durch Wasseransammlungen kommt es zu Schwellungen der Haut.

Hausmittel gegen Orangenhaut

  • Ausgewogene und gesunde Ernährung: Auf dem Speiseplan sollte täglich viel frisches Obst und Gemüse stehen mit einem hohen Vitamin C-Gehalt. Hervorragend eignen sich da beispielsweise Paprika, Brokkoli, Rosenkohl, Kartoffeln und Beerenfrüchte.
  • Trinken: Es ist wichtig täglich auch ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Daher sollten täglich mindestens 2,5 bis 3 l stilles Wasser oder ungesüßte Kräutertees getrunken werden. Bewährt haben sich hier auch Entschlackungtees aus Brennnessel oder Ackerschachtelhalm. Dafür wird ein getrockneter Teelöffel mit kochendem Wasser aufgebrüht. Der Tee muss 10 Minuten ziehen, wird dann abgeseiht und sollte mindestens über den Tag verteilt 3 bis 4 Tassen getrunken werden.
  • Bewegung: Natürlich ist eine regelmäßige Bewegung sehr hilfreich. Dadurch wird der Stoffwechsel aktiviert und der Körper schneller entschlackt. Ideal wäre hier eine Kombination von Ausdauer- und Kraftsport. Durch Joggen, Schwimmen oder Fahrradfahren kann die Fettverbrennung angeleiert werden. Hingegen hilft Kraftsport beim Aufbau von Muskelmasse und infolgedessen auch zur Straffung des Bindegewebes.
  • Massagen: Regelmäßige Massagen an den betroffenen Stellen kann die Blutzirkulation in Schwung bringen, den Stoffwechsel anregen und dadurch können dann Giftstoffe und Schlacken schneller aus dem Körper abtransportiert werden. Weiterhin werden die unteren Hautschichten stimuliert und gekräftigt. Bewährt hat sich hier die Zupf-Massage. Dabei wird die Haut zwischen Daumen und Zeigefinger gezupft. Ebenfalls können mit einem Sisalhandschuh, Massageroller und Luffa-Schwamm kreisförmige Massagen erfolgen.
  • Wechselduschen: Dadurch wird die Durchblutung angeregt und die Haut erscheint straffer und praller. Die Temperatur darf dabei nicht zu warm oder zu kalt sein. Begonnen wird mit kalten Wasser, erst kommt der rechte Fuß, dann das Bein und schließlich die Hüfte. Anschließend das Ganze mit warmen Wasser und schließlich kommt die linke Seite dran.
  • Meersalzbad: Dabei wird die Durchblutung und der Stoffwechsel angeregt und überschüssiges Wasser aus dem Gewebe gespült. Es sollte ein Vollbad bei 38°C über 15 bis 20 Minuten erfolgen. Es werden 1kg Meersalz benötigt.
  • Basische Bäder: Danach erscheinen die betroffenen Stellen an Po und Schenkel glatter und weicher. Es sollte ein Vollbad bei 37°C mit einer Dauer von 40 Minuten erfolgen. Es müssen darin 100 g Natron gelöst werden. Nach dem Bad ist Ruhe und viel Trinken notwendig.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.