Was tun gegen Motten – Kleidermotten loswerden!

was-tun-klediermottenSicherlich hat der ein oder andere schonmal mit Motten zu tun gehabt oder hat gerade damit zu kämpfen. Sie sind nicht nur unangenehm, sondern zerstören zudem noch die teure Kleidung, denn Motten fressen Löcher hinein und legen auch ihre Eier in den Lebensmitteln ab. Die Kleidermotten an sich kann man mit bloßem Auge kaum erkennen, man kann daher einen Befall erst erahnen, wenn die Motten schon ein Loch in der Kleidung hinterlassen haben. Überprüft regelmäßig, besonders im Winter, eure Klamotten, nicht dass die Motten sie verrotten.

Die Tierchen stellen kein direktes Gesundheitsrisiko dar – hat man nun aber mitbekommen, dass Motten im Haus sind, so sollte man zuerst die Nester aufsuchen, welche sich meist in den Lebensmitteln befinden. Motten muss man vernichten, denn anders wird man sie kaum los. Wenn wir eine Motte in unserem Haus sehen, am besten sofort den Finger drauf drücken, denn schnell handeln ist angesagt. Wie man am besten handeln kann haben wir für euch heraus gefunden und nennen euch im folgenden vorbeuge Methoden und Vertreibung- beziehungsweise Vernichtungsmittel gegen Motten. Man kann gegen die Insekten nämlich fast genauso einfach wie gegen Fruchtfliegen vorgehen.

Wieso kommen die Motten ins Haus und warum gibt es sie?

Sie tauchen einfach auf, kaum jemand weiß woher. Sie können überall auftauchen, in dem täglich geputzten Luxushaus, aber auch in einer schäbigen, ungepflegten Wohnung, denn ist das Fenster einmal offen, handelt es sich dabei um eine Einladung für alle Insekten und Tierchen. Licht zieht die Motten besonders an, deshalb ist zu raten beim Lüften oder Öffnen der Fenster das Licht auszuschalten. Besonders im Sommer kommen Motten sehr gerne in die Häuser, da sie dort schön nisten können und es zu Fressen gibt. Einen wirklichen Grund für das Existieren von Motten gibt es nicht, sie gehören zur Nahrungskette und treiben möglicherweise die Textilindustrie voran. Dazu muss gesagt werden, dass nicht die eigentliche Motte die Kleidung frisst, besser gesagt zerstört, sondern die Larven der Motte.
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Kleidermotten wirksam bekämpfen

Zu Beginn sollte man seine Kleider, das Gewebe, nach Gespinsten absuchen, welche wie feine Spinnweben aussehen. Kleidung, die davon betroffen ist sollte man gründlich reinigen, empfindliche Wolle, die man nicht heiß Waschen darf, legt man eine Woche in den Eisschrank, denn Kälte tötet Motten, weshalb es auch im Winter meist keine gibt. Was man bei einem Befall unbedingt noch tun sollte, wäre alles gründlich zu putzen und zu Reinigen. Um Motten auf natürlichem Wege zu vernichten kann man sich im Handel Schlupfwespen kaufen. Diese sind so winzig, dass man sie nicht sieht. Man legt sie zur  Mottenkolonie oder in den befallenen Schrank, das kleine Insekt legt dann seine eigenen Eier auf die der Motten und verhindert so, dass weitere Motten schlüpfen. Sobald die Mottenpopulation vollständig vernichtet ist, sterben die Schlupfwespen aus. Bevor man einen befallenen Schrank wieder mit Kleidung füllt, sollte man ihn gründlich ausputzen, damit die Motten nicht gleich wieder zuschlagen können.

Eine weitere Methode die Motten zu vernichten, wäre mit Pheromonfallen, da diese einen Sexuallockstoff absondern, wovon die Motten angelockt werden und dann aber auf der Klebefläche haften bleiben. Mit dieser Falle werden aber nur die männlichen angelockt, was die Motten nur auf Dauer vernichten wird.

Mottenbefall vorbeugen

Um das elende Ungeziefer gar nicht erst in den Kleiderschrank hinein zu lassen kann man mit leichten Tricks vorgehen und die Insekten gleich fernhalten. Dazu werden leicht käufliche Mottenkugeln oder Mottenpapier benötigt. Diese haben bestimmte chemische Geruchsstoffe, welche die Motten als unangenehm empfinden und somit diesen fern bleiben. Wer aber keine chemischen Wirkstoffe bevorzugt, kann auch zu einfachen, alt bewerten Hausmitteln gegen Motten zurückgreifen. Dazu nimmt man einen Beutel, welchen man mit Lavendel, Nelken oder getrockneten Orangen füllt und in den Kleiderschrank legt, dieser Beutel hält die Kleidermotten nämlich genauso davon ab näher zu kommen, wie die chemischen Assistenten. Weiterhin sollte jeder seinen Schrank gelegentlich absuchen, um einen Mottenbefall vorzubeugen und bei Verdacht direkt wieder Fallen gestellt werden, an welchen man sehen kann, ob nun eine Motte gefangen wurde oder nicht.

Hausmittel und Käufliches gegen Motten

  • Duftsäckchen: Wer keinen extra Beutel hat, der kann sich einfach ein Küchentuch nehmen und es mit einem Stück Schnur oben zubinden. So kann man sich leicht seinen eigenen Beutel bauen. Füllen Sie den Beutel mit Lavendel, Nelken, getrockneten Orangen oder Zedernholz, etwas stark und gut riechendes. Dies hält die Motten fern und kann sie auch vertreiben, wenn sie schon da sind, denn Motten mögen diese Gerüche gar nicht.
  • Mottenkugel/Papier: Mottenkugeln haben einen Durchmesser von bis zu 1,5 cm und dienen zur chemischen Vertreibung der Motten. In Mottenkugeln oder Mottenpapier befindet sich der gesundheitsschädliche und umweltgefährdende Stoff Paradichlorbenzol, welcher vom Menschen kaum gerochen wird, von der Motte hingegen als sehr unangenehm wahrgenommen wird. Die Kleidung wird durch das Beilegen der Kugeln vor dem Mottenfraß bewahrt. Mottenpapier wird meist unter Teppichen angewendet.
  • Schlupfwespen: Schlupfwespen werden wie oben schon genannt käuflich zur Mottenvernichtung angeboten. Sie sind so winzig, dass der Mensch sie mit bloßem Auge nicht erkennen kann. Die Schlupfwespen legen ihre Eier auf die der Motten, so verhindern sie, dass weitere Motten schlüpfen. Um einen Schlupfwespenbefall muss man sich nicht sorgen, da die Schlupfwespen aussterben, sobald die Mottenkolonien vollständig vernichtet sind.
  • Pheromonfallen: Mit den Pheromonfallen lässt sich herausfinden, ob ein Mottenbefall vorliegt. Vernichten kann man die Kolonie damit aber nicht, da der Sexuallockstoff nur die Männchen anlockt. Aber das Gute daran ist, dass man nun feststellen kann, ob ein Befall vorliegt, um so schnell handeln zu können.