Was tun gegen Magnesiummangel?

Magnesium zählt zu den wichtigsten Substanzen, die unser Körper benötigt. In der Praxis wird es z.B. durch Nahrungsmittel aufgenommen und spielt eine wichtige Rolle im Stoffwechsel. Zusammen mit Calcium wird es im Stoffwechsel, aber auch von Zellen und Organen sowie in den Knochen benötigt.

Auch die Muskulatur und der Energiestoffwechsel sind auf eine zufuhr von Magnesium angewiesen. Sollte es daher zu einem Mangel an Magnesium im Körper kommen, kann dies schnell zu entsprechenden Symptomen führen. Im Alltag merken Menschen zwar häufig, dass sich etwas in ihrem Körper ändert, jedoch wird dies meist nur selten auf den Mangel an Magnesium zurückgeführt. Oftmals ist es eine ärztliche Diagnose, die Klarheit verschafft und die den Rat zum Handeln beinhaltet.

Wie bemerke ich den Mangel an Magnesium im Alltag?

Wichtig zu wissen ist, dass die nachfolgenden Symptome für einen Mangel an Magnesium stehen können, es jedoch nicht müssen. Das bedeutet konkret, dass sie auch anders entstehen können. Wir empfehlen daher, unbedingt einen Arzt zu konsultieren und keine eigenen Diagnosen mit Hilfe des Internets zu erstellen.

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Häufig leiden Personen, die von einem Mangel an Magnesium betroffen sind an Müdigkeit und andauernder Schlappheit. Das bedeutet, dass jemand ständig träge ist, nicht wirklich in den Tag starten kann und am liebsten jeden Tag im Bett verbringen möchte. Wer morgens müde ist, sollte jedoch genau untersuchen, woher dies kommt. Wenn man am Abend erst gegen 0 Uhr ins Bett geht, davor Alkohol zu sich genommen hat oder z.B. anstrengende körperliche Arbeit verrichtet hat, ist es möglich, dass die Müdigkeit auch daherkommt und nicht gleich ein Mangel an Magnesium darstellt.

  • Anhaltende Müdigkeit und Trägheit
  • Probleme mit dem Kreislauf, Schwindelgefühle
  • Muskelkrämpfe und Probleme mit dem Bewegungsapparat

Der Mangel an Magnesium kann sich durch eine meist fortdauernde Schwäche und Müdigkeit zeigen. Das bedeutet konkret, dass man zum Beispiel mehrere Tage hintereinander schlapp ist, obwohl man normal arbeitet und schläft und keine besonderen Belastungen hat. Eine echte Diagnose kann der Arzt stellen. Diese hilft dabei weiter, zu erkennen, ob ein Magnesiummangel vorliegt und wie dieser behandelt werden kann.

Ebenfalls kann ein Mangel an Magnesium dazu führen, dass man häufig Kopfschmerzen bekommt. Eine innere Unruhe sowie als auch Schwindelanfälle und eine leichte Reizbarkeit können auch zu den Reaktionen des Körpers auf einen Mangel an Magnesium führen. Wer diese Symptome fortlaufend verspürt, sollte in jedem Fall ärztlichen Rat aufsuchen, denn langfristig gesehen kann der Mangel an Magnesium auch gesundheitliche Folgen haben.

Welche gesundheitlichen Folgen sind bei fortlaufendem Magnesiummangel möglich?

Die gesundheitlichen Folgen, die bei einem fortlaufenden Magnesiummangel auftreten können, sind sehr unterschiedlich. Grundsätzlich ist es vor allem die Muskulatur, die sich häufig zu Wort meldet, wenn Menschen unter einem Mangel an Magnesium leiden. Zahlreiche Sportler kennen es, dass die Muskelkrämpfe haben oder ein Zittern in Körper verspüren, wenn sie zu wenig Magnesium aufnehmen. In der Praxis sorgt Magnesium für die Entspannung der Muskulatur und wenn diese Substanz im Körper fehlt, kann dies schnell dazu führen, dass Krämpfe oder aber auch Zuckungen auftreten. In den meisten Fällen kann man sich durch eine Brausetablette mit Magnesium kurzfristig weiterhelfen. Langfristig hingegen sollte geschaut werden, dass die Magnesiumzufuhr über einen anderen Weg gesteuert wird.

  • Probleme der Muskulatur (Muskeln entspannen sich nicht)
  • Probleme mit dem Herzen (Herzmuskel und Rhythmus)

Nicht nur die Muskulatur, sondern auch andere Bereiche des Körpers können durch einen Mangel an Magnesium negativ beeinflusst werden. Es kann möglich sein, dass der Mangel eine Auswirkung auf den Herzrhythmus hat. Ebenso ist es möglich, dass eine Insuffizienz des Herzmuskels möglich ist. Grundsätzlich ist es daher wichtig, dass bei anhaltenden Problemen mit der Aufnahme von Magnesium in jedem Fall ein Arzt konsultier werden sollte.

Wer ist vom Mangel an Magnesium besonders stark betroffen?

Es gibt Risikogruppen, die besonders stark von einem Mangel an Magnesium betroffen sein können. Dies trifft zum Beispiel auf Leistungssportler zu. Wer sehr viel Sport treibt, hat im Körper auch einen entsprechend schnellen Stoffwechsel. Dies führt in der Praxis dazu, dass in jedem Fall sehr viel mehr Nahrung und Energie verbraucht wird, als es bei den meisten Menschen der Fall ist.

Leistungssportler und Spitzensportler müssen daher auf eine besonders vielseitige Ernährung achten und natürlich auch darauf, dass sie zum Beispiel entsprechend viel Magnesium aufnehmen. Dies ist nötig, weil Magnesium zum Beispiel für die Entspannung der Muskulatur gebraucht wird. In der Praxis muss darauf geachtet werden, dass das Magnesium in jedem Fall in ausreichenden Mengen dem Körper zur Verfügung gestellt wird und dass nach dem Sport die Magnesiumvorräte im Körper wieder aufgefüllt werden.

Grundsätzlich ist der Bedarf an Magnesium auch während der Schwangerschaft und während der Stillzeit deutlich anders, als es sonst der Fall ist. Grundsätzlich leiden auch Personen, die zum Beispiel Essstörungen haben häufig unter einem Mangel an Magnesium. Das bedeutet konkret, dass hier ebenfalls darauf geachtet werden muss, wie man Magnesium aufnehmen kann.

  • Leistungssportler
  • Schwangere
  • Personen mit häufigem Durchfall
  • Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen

Je nach Erkrankung und je nach Reaktion des Körpers sind verschiedene Personenkreise von einem Mangel an Magnesium betroffen. Wer zum Beispiel häufig an Durchfall leidet, kann ebenso davon betroffen sein, zu wenig Magnesium im Körper zu haben, weil das durch die Nahrung aufgenommene Magnesium schnell wieder ausgeschieden wird. Anzumerken ist, dass eine zu hohe Aufnahme von Magnesium ebenfalls dazu führen kann, dass man Durchfall bekommen kann.

Nicht nur die äußeren Lebensumstände können dazu führen, dass ein Mangel an Magnesium vorliegt. Es ist auch möglich, dass die Einnahme von Medikamenten dazu führt, dass ein Mangel an Magnesium vorliegt. Wer z.B. regelmäßig Kortison einnimmt, oder aber auch Antibiotika über einen langen Zeitraum nutzt, kann ebenfalls davon betroffen sein. Zu beachten ist, dass man bei einer ärztlichen Untersuchung genau angibt, welche Vorerkrankungen man hat und dass der Arzt untersucht, ob diese einen Mangel an Magnesium verursachen können.

Wie kann ich meinem Körper Magnesium zuführen?

Es gibt zahlreiche Quellen für Magnesium. Wer sich gesund und vor allem ausreichend abwechslungsreich ernährt, führt dem Körper in der Regel in jedem Fall genügend Magnesium zu. Anzumerken ist jedoch, dass viele Menschen sich zu einseitig ernähren und dadurch zu wenig Magnesium aufgenommen wird.

Grundsätzlich sind es vor allem z.B. Hülsenfrüchte oder aber auch Früchte, die dazu führen, dass Magnesium aufgenommen wird. Auch in einer Banane sowie in Nüssen steckt eine Menge an Magnesium, so dass es zu empfehlen ist, dass diese regelmäßig verzehrt werden. Ebenfalls steckt Magnesium in vielen Produkten, wie man z.B. mit einem gesunden Müsli verbinden kann. Sesam, Weizen oder aber auch Nüsse und Trockenfrüchte sind reich an Magnesium, genau wie es auch bei Beeren der Fall ist.

Wenn dies nicht hilft, oder die entsprechenden Nahrungsquellen nicht zur Verfügung stehen ist es möglich, dass Magnesium natürlich auch über so genannte Magnesiumpräparate zugeführt werden kann. Dies ist dann möglich, wenn man Magnesium zum Beispiel in Form von Pulver oder in Form von Tabletten aufnehmen möchte. Entsprechende Präparate gibt es in der Apotheke, aber inzwischen auch in zahlreichen Supermärkten und Discountern. Die Kosten für entsprechenden Tabletten mit Magnesium sind sehr niedrig.

So zahlt man in einem Supermarkt für etwa 20 Braustabletten, die in Wasser aufgelöst werden müssen meist weniger als einen Euro. Man sollte jedoch nicht dauerhaft auf entsprechende Tabletten setzen, sondern in jedem Fall eine abwechslungsreiche Ernährung anstreben, da diese weitere Vorteile für den eigenen Körper mit sich bringt und natürlich auch noch andere Vitamine und Ballaststoffe zugeführt werden.