Katze ist rollig – Was tun?

Eine weibliche Katze ist normalerweise zum ersten Mal rollig, wenn sie das Alter zwischen sechs und neun Monaten erreicht hat. Damit es zu keiner unkontrollierten Vermehrung der Katzen kommt, sollten diese spätestens in diesem Alter kastriert werden. Eine Geschlechtsreife weibliche Katze kann mehrmals im Jahr rollig werden, diese Phase dauert zwischen fünf und zehn Tagen an. Tatsächlich paarungsbereit ist die Katze in dieser Phase nur an vier Tagen. Je nachdem, ist die Stärke der Symptome unterschiedlich, aber es kommt garantiert zu einigen unruhigen Situationen.

Wie weiß man, dass die Katze rollig ist?

Normalerweise hängt es mit den Jahreszeiten für die Katze zusammen, man diese rollig wird. Zwischen Februar und September hat der Tag normalerweise zwölf helle Stunden. In dieser Zeit kann die Katze rollig werden, das zeigt sie durch ihr Verhalten. Wird die Katze nicht gedeckt von einem Kater, während sie rollig ist, wiederholt sich die Phase alle 2-3 Wochen wieder.

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Wohnungskatzen

Handelt es sich um eine Wohnungskatze, dann ist das Verhalten an keine bestimmten Jahreszeiten gebunden. Immerhin hat die Katze regelmäßig gleich viel Tageslicht. Infolgedessen kann aber auch der sexuelle Zyklus der Katze durch kommen. So verkürzen sich zum Beispiel auch die Zeiten, in denen die Katze rollig ist immer mehr. Es kann sogar dazu kommen, dass das Tier dauerrollig wird. In diesem Fall ist das für das Tier eine große Belastung und die Situation kann auch dem Katzenhalter auf die Nerven gehen. Rollige Katzendamen sind normalerweise sehr laut, damit sie sich auch als rollig zu erkennen geben. Sie können entweder in lauten Tonlagen miauen oder ähnliche Geräusche wie eine Taube von sich geben. Das sorgt beim Katzenbesitzer für schlaflose Nächte, bzw. diese Laute können auch die Nachbarn vernehmen.

Ist die Katze rollig, reckt sie permanent ihren Po in die Höhe und reagiert entsprechend auf Berührungen. Der Katzenschwanz wird zur Seite abgeknickt. Die Katzendame schreit und rollt sich immer wieder auf dem Boden, bzw. reibt sich an Gegenständen. Ist die Katze am Anfang in dieser Phase noch nicht fruchtbar, ist sie ganz besonders verschmutzt. Manchmal leidet die Katze in dieser Phase an Appetitlosigkeit und möchte nach draußen gelangen. Rollige Katzen sitzen beispielsweise mehr am Fenster.

Manchmal markiert eine rollige Katze auch Gegenstände in der Wohnung. Andere Katzen oder sogar Hunde können übrigens darauf reagieren, wenn der Stubentiger sich entsprechend rollig verhält.

Grund für die Rolligkeit der Katze

Wenn die Katze rollig ist, ist sie bereit für die Paarung. Durch das Verhalten versucht die Katzendame, vermeintliche Sexualpartner anzulocken. Es handelt sich quasi um eine Brunstphase. Währenddessen steigt das weibliche Sexualhormon Östrogen im Blut der Katze an. Die äußerlichen Geschlechtsteile verändern sich nicht. Für den Kater ist es möglich, eine rollige Katze über Kilometer zu riechen.

Typische Zeichen für eine rollige Katze

  • Die Katze markiert die Wohnung
  • lautes Schreien und Miauen rund um die Uhr
  • besonders in der Nacht gibt es keine Ruhe
  • die Katzendame rollt sich permanent über den Fußboden
  • das Hinterteil von der Katze wird in die Luft gestreckt, der Schwanz wird zu einer Seite abgeknickt
  • die Katze empfindet Berührungen sehr intensiv
  • das Katzenklo riecht durch die zusätzlichen Duftstoffe unangenehmer als normalerweise
  • unruhiges und appetitloses Verhalten

Mögliche Verhaltensweisen für den Katzenbesitzer

  • wenn die Katze sich nicht fortpflanzen sollte, lohnt es sich, das Tier zu konstruieren.
  • Ist die Katze rollig, sollte dies am besten im Haus bleiben.
  • Durch eine recht frühzeitige Kastration der Katze sinkt das Risiko für Tumore am Gesäuge
  • Medikamentöse Mittel werden von vielen Züchtern eingesetzt, um die Rolligkeit zu unterdrücken, wenn kein Deckakt vorgesehen ist. Es gibt homöopathische oder schulmedizinische Lösungen dafür.