Hund entlaufen – Was tun?

Das ist der Alptraum jedes Hundebesitzers: Der Hund ist entlaufen und wird vermisst. Dies passiert häufiger, als man glauben mag. Wenn dieser Fall eintritt, sollten Sie einiges beachten. Die Experten von der Webseite www.gpsfuerhunde.de haben dazu einen Ratgeber verfasst.

Hund entlaufen,einsam auf einer Straße

Schnell reagieren

Es ist besonders wichtig, dass man nach dem Verschwinden des Tiers sehr schnell agiert, denn Erstmaßnahmen sind oft hilfreich in dieser Situation. Eine Person, die der Hund gut kennt, sollte an dem Ort verbleiben, an dem er entlaufen ist.

Hunde können durch ihren ausgeprägten Geruchssinn schnell wieder zu Ihnen oder vertrauten Gerüchen zurückgelangen. Zu diesen vertrauten Gerüchen gelten übrigens auch Autos.

In der Regel kehrt ein Hund tatsächlich nach durchschnittlich 15 Minuten wieder zu dem bekannten Punkt zurück.

Wenn diese Zeit jedoch überschritten wird, ist es ratsam zu reagieren. Sie können dann einiges machen, je nachdem wo der Hund verschwunden ist.

Kontaktieren Sie:

  • Das TASSO Haustierregister
  • Die Polizei
  • Regionale Tierärzte
  • Die Autobahnmeisterei
  • Den regionalen Rundfunk
  • Das Jäger- oder Forstamt

Falls Ihr Hund für mehrere Stunden verschwindet, haben sich Suchzettel mit einem Foto in der Vergangenheit in manchen Fällen als nützlich erwiesen. Diese Zettel hängen Sie an Bäume und ähnliche Stellen dort auf, wo der Hund entlaufen ist.

Auf dem Zettel sollte der Hund gut zu erkennen sein. Auf diesem sollte ebenfalls Ihre Telefonnummer stehen. Bedenken Sie, dass man für das Aufhängen dieser Zettel mitunter eine Erlaubnis von den Behörden benötigt.

Ähnlich wie der Suchzettel können Sie Beiträge in sozialen Plattformen erstellen.

Die jedoch effizienteste Methode gegen das Entlaufen von Hunden ist: Vorsorge. Es gibt eine bewährte Methode, die das Verlorengehen des Hundes fast unmöglich macht.

Das GPS für den Hund gegen das Entlaufen

Die Neugier liegt bei den meisten Hunden in ihrer Natur, weswegen man für den Fall der Fälle vorbeugen sollte. Ein einfacher GPS-Sender im Halsband des Tieres sorgt dafür, dass Sie Ihr Haustier immer im Auge behalten können.

Wie funktioniert das GPS für Hunde?

Ein kleiner Sender wird am Halsband Ihres Tieres angebracht. Dieser benutzt das Mobilfunknetz, ähnlich wie Ihre Standortfunktion am Handy. Dieser Sender wiegt nicht viel. Die Sender sind auch für kleinere Hunde erhältlich.
Auf einer Handy-App oder auf dem PC kann man den Standort des Tieres, ähnlich wie bei Google Maps, jederzeit erkennen.
Die GPS-Sender kosten wenig. Insbesondere wenn man bedenkt, was sie für das Tierwohl bringen, ist es nicht wert, über den kleinen Preis überhaupt nachzudenken.
Viele GPS-Tracker haben eine weitere nützliche Funktion. Als Hundebesitzer können Sie einen sogenannten Heimbereich einstellen. Dieser sollte einen Bereich erfassen, in dem der Hund ohne Sorgen frei laufen darf.
Bewegt sich Ihr Hund nun außerhalb dieses Bereichs, dann erhalten Sie, falls Sie es so auf dem Tracker eingestellt haben, eine Benachrichtigung auf Ihr Handy. Somit wissen Sie sofort Bescheid, falls Ihr sich Haustier außerhalb des von Ihnen geplanten Bereichs aufhält.

Funktioniert der Tracker überall?

Es gibt wenige Einschränkung des Geräts. Da der Tracker über das Mobilfunknetz Daten sendet, ist das Aufspüren in Gebieten, wo schlechter oder gar kein Mobilfunk-Empfang ist, eher schwer.
Ebenso sind die Tiere in überdachten Arealen wie geschlossenen Gebäude oder unterirdischen Aufenthaltsorte schwerer zu orten. Dafür zeigt der Tracker in diesen spezifischen Situationen den letzten erfassten Standort an. Dies erleichtert die Suche erheblich.
Das GPS-Gerät bietet Ihnen einen nützlichen Vorteil im Dunkeln. Da Haustiere im Dunkeln um einiges schwieriger zu finden sind als im Tageslicht, verfügt der Sender über ein integriertes Licht.
Dieses macht Ihren Hund oder Ihre Katze nicht nur für Sie gut erkennbar, sondern beispielsweise auch für Autofahrer. Für die Sicherheit Ihres Lieblings ist folglich durch so einen Sender ebenfalls gesorgt.
Selbst, wenn der zu ortende Hund ein Bad in einem Fluss oder einem See unternimmt, macht dies dem GPS-Tracker nichts, denn dieser ist in der Regel für eine bestimmte Zeit wasserfest.
Generell können mehrere Leute den GPS-Tracker sogar gleichzeitig benutzen. So kann die ganze Familie im Notfall auf die Suche gehen.

Funktioniert der Sender bei jedem Tier?

Sie können jedes Tier ab einer gewissen Größe mit einem solchen Sender gleich gut orten. Zu Schwierigkeiten kann es allenfalls kommen, wenn der GPS-Sender zu schwer für das Tier ist.
Für kleine Hundearten, wie Chihuahuas oder Möpse könnten Probleme mit dem Gewicht entstehen. Auch bei Hunden, die wegen ihres jungen Alters noch klein sind können genauso unter dem Gewicht leiden.
Der GPS-Sender ist außerdem bei Katzen nützlich. Diese können in der Regel weniger Gewicht tragen als Hunde, aber auch für diese gibt es geeignete Sender, wie sie beispielsweise auf der Webseite www.detektiv-report.de vorgestellt werden. Sonst funktioniert das GPS-Gerät bei Katzen genauso wie bei Hunden.
Zusätzlich können Sie den Sender bei allen anderen Haustieren und Tieren benutzen, die das Gewicht aushalten können. So finden Sie auf einem Bauernhof die eine Ziege, die immer wieder ausbricht, schnell wieder.
Kleintiere eignen sich weniger für den GPS-Tracker. In der Regel sind Tiere, die weniger als 4,5 kg wiegen, ungeeignet für das Aufspüren per Sender.

Lohnt sich der GPS-Sender für Hunde?

Der GPS-Sender ist nicht nur preiswert, sondern auch effizient. Für Tierbesitzer, die sich mehr um die Sicherheit und das Wohl ihres Hundes oder ihrer Katze kümmern wollen, ist der GPS-Tracker eine der besten Möglichkeiten, genau dies zu tun.

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