Was tun gegen blauer Fleck?

Ein Bluterguss zeigt sich im ersten Moment durch eine bläuliche Verfärbung der Haut. Doch auch Schmerzen kommen mit dem „blauen Fleck“ einher.  Im medizinischen Fachjargon ist der blaue Fleck auch als „Hämatom“ bekannt. Ein kleiner Stoß oder Fall reicht oftmals schon aus und ein unschöner Bluterguss zeigt sich auf der Haut. Wie schnell dieser hervortritt hängt mitunter auch vom Hauttyp ab.  Treten noch Kreislaufbeschwerden mit dem Bluterguss einher oder sind möglicherweise Medikamente ausschlaggebend für den blauen Fleck, so muss ein Arzt aufgesucht werden. Dieser Artikel soll nicht nur erste Hilfemaßnahmen behandeln, um den unschönen Fleck möglichst schnell wieder verschwinden lassen, sondern auch dabei helfen die Schwellung insgesamt zu verringern. Beliebte Stellen für einen blauen Fleck sind Beine, Ellenbogen und Oberarme. Auch ein schwacher – liebevoll gemeinter Klaps von einem Freund auf den Oberarm kann bereits einen harmlosen Bluterguss auslösen.

Was ist ein Hämatom?



In der Regel ist das Hämatom sehr einfach auf der Haut zu erkennen. Bei einem Hämatom  handelt es sich um ein Blutaustritt aus verletzten Blutgefäßen. Die verletzten Blutgefäße im Körpergewebe  führen zur Verfärbung der Haut. Auch eine Blutansammlung in einer vorbestehenden Körperhöhle kann Grund dafür sein. Andere Bezeichnungen für das Hämatom sind Bluterguss, blauer Fleck oder Suffusion. Im Bereich des Auges wird die Verletzung häufig auch als Veilchen bezeichnet. Es gibt Blutergüsse sehr unterschiedlicher Farben. Vereinfacht gesagt tritt durch einen Sturz zum Beispiel Blut in das umliegende Gewebe. Erscheinungsbild: Von blau, bis hin zu rot, grünlich und schwarz.

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Hilfe gegen Bluterguss

Da ein blauer Fleck neben Schmerzen auch noch ein unschönes Hautbild schafft, streben die meisten nach einer schnellen Heilung. Normalerweise sind blaue Flecken bereits nach wenigen Tagen von selbst verschwunden und als harmlos zu bezeichnen. Dennoch gilt in manchen Bereichen erhöhte Vorsicht. So im Bereich der Augen und Schädel. Nerven, Augenmuskel und der Augapfel könnten beschädigt werden. Hier ist ein dringender Besuch beim Arzt gefragt. Auch diejenigen, die blutverdünnende Medikamente einnehmen sollten vorsichtig sein.

Da hierdurch die Blutgerinnung gehemmt wird kann es zu breiteren Blutungen kommen. Die Stelle, an der ein Bluterguss zu sehen ist sollte direkt nach Auftreten 10-15 Minuten lang gekühlt werden. Hierzu kann man etwas Eis in einen Beutel tun und diesen in ein Handtuch wickeln. Auch Eissprays eignen sich bestens. Durch die Kälte ziehen sich Blutgefäße zusammen und weniger Blut tritt in das Gewebe. Man sollte aber das Eis nicht direkt auf die Haut legen, da es hier zu Erfrierungen kommen kann. Es hilft zudem die betroffene Stelle hochzulegen, um den Blutfluss hier zu verringern. Wärme an der Stelle, Massagen und Anstrengung sollte man in den darauffolgenden Tagen meiden. Unten haben wir weitere Hausmittel gegen blaue Flecken festgehalten.

Wann wird es gefährlich?

Bei großen, sich ausbreitenden Blutergüssen oder Verdacht auf Brüche, Quetschungen oder Stößen im Bereich des Kopfes / Auges, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Selbst scheinbar kleine Stürze können vergleichsweise große Blutergüsse mit sich führen. Auch, wenn die Schmerzen  bei kleineren blauen Flecken nach 1-2 Tagen nicht weniger werden ist ein Besuch beim Arzt angeraten. Eine gewisse Schmerzempfindlichkeit ist jedoch bis zum vollständigen Verschwinden des Flecks normal. Im Internet findet man viele Hausmittel, die zur Bekämpfung eines blauen Flecks dienlich sein können. Ein kleines Best-of haben wir hier zusammen getragen. Als vorbeugende Maßnahme werden immer wieder Vitamine und eine ausgewogene Ernährung genannt. Insbesondere viel Vitamin C und Eisen ist wichtig für eine Haut mit möglichst wenig Hämatomen.

Hausmittel gegen Blutergüsse und den blauen Fleck

  • Drücken: Auch, wenn es nicht unbedingt angenehm ist, bietet es sich an auf die betroffene Stelle zu drücken, um die Bildung des Hämatoms abzuschwächen. Drücken Sie etwa eine Minute auf die betroffene Stelle. So kann sich nämlich erst gar kein Blut an der Stelle bilden.
  • Kälte: Allzu bekannt ist die Methode einem blauen Fleck mit Kälte entgegen zu kommen ja. Mittels einer kalten Kompression (nicht direkt auf die Haut auftragen) wird das Hämatom geschwächt – Schmerzen und Schwellungen reduziert. Die Blutgefäße verengen sich.
  • Hoch legen: Legen Sie die betroffene Stelle hoch. Dies verringert den Blutfluss und kann ebenfalls helfen.
  • Wärme zur Abheilung: Nachdem der Fleck einige Tage her ist, bietet sich Wärme zum schnelleren Abheilen des blauen Flecks an. Dadurch wird die Durchblutung gefördert und das Blutgerinsel verringert.