Was tun gegen Antriebslosigkeit und Lustlosigkeit?

Sicherlich sind die meisten von Ihnen schon einmal der Antriebslosigkeit verfallen und kennen das Gefühl, wenn man zu nichts Lust hat. Wäre es möglich, würde man den ganzen Tag zu Hause im Bett verbringen und nicht mehr aufstehen. Die Lustlosigkeit verlangt einfach danach. Die Gründe und Ursachen dafür sind oft sehr verschieden, wobei die Antriebslosigkeit in Herbst- und Wintermonaten häufiger vorkommt als im Sommer. Oft muss man sich nur morgens ein wenig selbst motivieren und schon erhält man seinen Antrieb für den Tag zurück. Doch wenn das nichts hilft verzweifeln die meisten und bleiben über Wochen, Monate gar Jahre antriebslos. Das Risiko einer Depression steigt. Bei wem aber die Antriebsschwäche nicht dauerhaft Einzug hält und die positiven Tage die Oberhand behalten, der sollte sich keine Sorgen machen.

Wenn die Lust weg bleibt


Was aber wenn man längere Zeit zu nichts Lust hat? Erst einmal ist es wichtig zu wissen, dass es sich um ein Symptom und nicht um eine Erkrankung handelt. Ist man lange Zeit antriebslos, können dies aber Anzeichen dafür sein, dass etwas mit unserem Körper nicht stimmt, wie zum Beispiel ein Infekt, Blutarmut oder eine Mangelernährung. Zudem muss man unter einer milderen Form und einer massiveren Form der Antriebslosigkeit unterscheiden. Bei der stärkeren Form können Betroffene ihre Aufgaben gar nicht mehr erledigen, sie pflegen sich nicht mehr und hören im Extremfall sogar auf zu essen – in diesem Fall ist der Arzt oder der Psychologe aufzusuchen. Bei der milden Form reicht oft eine Verbesserung der Lebensqualität, indem man sich mehr an der frischen Luft aufhält, sich mehr bewegt, mehr mit Freunden unternimmt und eine ausgewogene Ernährung beginnt.


Was hilft gegen Antriebslosigkeit und Müdigkeit?

Antriebsschwäche hängt sehr oft auch einfach mit Müdigkeit zusammen, wenn man sich abgeschlagen und müde fühlt – hat deshalb auch zu nichts Lust. Hier steckt oftmals zu wenig Schlaf dahinter, ist man aber immer müde und antriebslos kann auch eine Erkrankung vorliegen wie beispielweise Eisenmangel oder Vitaminmangel. Aber auch gravierenderes, wie eine Depression kann dahinter stecken. Müdigkeit ist ein Schutz vor einer Überanstrengung, denn während des Schlafes regeneriert sich unser Körper und sammelt neue Kräfte. Ist der Schlaf also nicht erholsam genug, dann sind wir müde und antriebslos. Jetlag kann ebenfalls eine Ursache für Müdigkeit sein und somit für die Antriebslosigkeit verantwortlich sein, was für manch einen die ersten Urlaubstage ruiniert. Daneben gibt es noch einige andere Auslöser, die dafür sorgen, dass man müde ist.

Was schnell dagegen hilft:

    1. Morgens kalt duschen, um wach zu werden und so fit in den Tag zu starten.
    2. Eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung und eine täglich, ausreichend bis hohe Flüssigkeitszufuhr hält den Körper auf trapp.
    3. Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung und vertreibt die Müdigkeit, weshalb geraten wird sich körperlich fit zu halten.
    4. Wichtig ist es auch immer herauszufinden, woher die Antriebslosigkeit und die Müdigkeit kommt und dann diese Gegebenheiten gezielt zu verändern.

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Lustlosigkeit bei Depressionen beseitigen

antriebslosigkeitIm Laufe einer Depression kann man plötzlich sehr antriebslos werden, da die Lustlosigkeit ein Symptom der Depression ist. Dass es sich aber bei Antriebslosigkeit folglich um eine Depressionen handelt, braucht man nicht zu fürchten, denn meist hat man einfach keinen Antrieb, weil man müde ist oder keine Motivation hat.

Ob es sich wirklich um Depressionen handelt, verrät unter anderem erst die Erfüllung der folgenden Kriterien:

– Man hat unter Umständen Selbstmordgedanken
– Man fühlt sich über längere Zeit gereizt und deprimiert
– Das Interesse an Umwelt, Freunden und Familien sinkt bis man gar keines mehr an ihnen zeigt
– Dinge, die einem früher Spaß bereitet haben tun dies plötzlich nicht mehr – man leidet unter einem Verlust der Freude
– Körperliche Beschwerden wie Schlafstörungen, Gewichts- und Libidoverlust treten auf

Wenn alle genannten Kriterien auf einen zutreffen, sollte man zunächst einmal mit dem Hausarzt sprechen und des Weiteren einen Psychologen aufsuchen, um sich behandeln zu lassen. Wenn die Depression bereits diagnostiziert wird, ist die Antriebslosigkeit eine gängige Begleiterscheinung und gehört oft zur Depression dazu. Ein Stimmungsaufheller, der oft gegen Depressionen zum Einsatz kommt ist Johanniskraut Tee. Trinkt man dreimal täglich eine Tasse davon kann dies eventuell helfen. Eine weitere Methode die depressiven Gedanken loszuwerden ist Sport und Sonnenlicht, da hier glücklichmachende Botenstoffe und Hormone freigesetzt werden. Alles in allem gibt es immer einen Weg aus der Depression, im schlimmsten Falle sollte man sich Psychologisch behandeln lassen. Wichtig ist es aber zu handeln.

Allgemeine Tipps und Mittel gegen Antriebslosigkeit:

  • Glücksmomente sammeln und unternehmen, was einem Spaß macht
  • Sinnsuche: Was ist mir wichtig?
  • Bewegung an der frischen Luft
  • Kontakte mit Freunden pflegen
  • Ausgewogene Ernährung und ein guter schlaf
  • Auszeiten, in denen man sich für sich Zeit nimmt
  • Wechseldusche: abwechselnd warm und kalt

Blitzenergiespender:

  •  Schokolade mit Nüssen ist ein guter Energiespender
  • Eine Tasse Fleischbrühe mit zwei zerkleinerten Knoblauchzehen, eine Prise Pfeffer und viel Petersilie mit Schnittlauch. Das Ganze erhitzen und dann trinken.
  • Äpfel spenden in verschiedenen Zubereitungsmöglichkeiten Energie
  • Traubenzucker: verlegt direkt Energie und kann so die Antriebslosigkeit mindern

Akkupressur bei Antriebsschwäche:

Hierzu reibt man mit dem Daumen über die Spitzen des Mittelfingers, in welchen sich der Energiepunkt KS 9 befindet, bis ein Wärmegefühl entsteht. Dann eine kurze Pause einlegen und die Übung wiederhohlen.