Was tun gegen Aufregung & Nervosität?

Es gibt nichts ärgerliches, als Lampenfieber oder Angst vor dem großen Auftritt. Aber auch mit Aufregung vor dem ersten Date lässt sich nicht viel anfangen. Die Stimmung sollte vor einem solchen Ereignis doch möglichst gut sein. Doch aufgeregt zu sein ist etwas ganz normales. Schon unsere Vorfahren verspürten das Gefühl. Viele glauben auch, dass es dazu beiträgt uns selbst zu schützen – uns aufmerksamer zu machen. Zudem hilft es uns oftmals ein besseres Verhältnis zur eigenen Sicherheit zu bekommen. Dennoch ist es in den meisten Fällen eher ein Hindernis im Alltag. Dabei gehen unterschiedliche Prozesse in uns vor, die dieses unangenehme Gefühl auslösen.

Der Körper schüttet Adrenalin aus, es ist ein Warnsignal an uns selbst, dass uns vor Gefahr schützen soll. Früher noch war dies sehr hilfreich. Heute aber ist es oftmals alles andere als dienlich. Wir zeigen was man dagegen tun kann, wenn einen die Nervosität plagt. Wer nach Lektüre sucht, der kann sich einmal dem Buch von Thomas Langer annehmen.

Wie äußert sich die Nervosität?

Aufregung, Anspannung oder auch Nervosität hängen eng miteinander zusammen. Gewissermaßen sind es Synonyme, die sich untereinander ersetzen. Meist äußert sich Nervosität durch einen erhöhten Puls, einem erhöhten Blutdruck und oftmals auch nasse Hände. Manche fühlen auch eine gewisse, unangenehme Unruhe in der Magengegend. Doch man kann Entspannung und Gelassenheit in jeder Situation des alltäglichen Lebens üben, um auch angespannten Situationen gelassener entgegenzukommen.

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Egal, ob vor dem Referat, einem Date oder Klassenarbeiten

was-tun-gegen-nervoesitaet-bildMomente, die uns herausfordern erzeugen geistigen Druck. Manche Menschen schaffen es ohne große Probleme mit derartigen Situationen umzugehen. Andere haben da schon größere Schwierigkeiten und der Stress-Pegel steigt. Konzentriertes und vor allem erfolgreiches arbeiten oder vortragen fällt schwer. Wiederum andere brechen unter der Last. Auf Dauer ist hohe Anspannung nicht nur belastend für den Geist, sondern äußert sich oftmals auch in körperlichen Symptomen. Regelmäßige Schweißausbrüche und Schmerzen sind die Folge. Auch Depressionen kommen vor.

Manche sind besonders aufgeregt, wenn sie vor anderen Menschen sprechen müssen oder in Urlaub fahren. Nicht immer muss Aufregung negativ sein. Fest steht aber, auf Dauer fühlt man sich wohler, wenn man lernt richtig mit Nervosität umzugehen. Wir möchten hier einen Anreiz geben und zeigen, was man dagegen tun kann. Hausmittel und Übungen sind hier meist die beste Methode. Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Kaffee und Wachmacher wie Energy-Drinks sollten möglichst vermieden werden. Maca-Pulver, Passionsblume oder Baldrian hingegen können beruhigende Eigenschaften mitbringen.

Beste Hausmittel gegen Aufregung und Anspannung

  • Atemübungen: Eine sehr erfolgreiche und oft praktizierte Methode, um Nervosität und Aufregung erfolgreich entgegen zu kommen ist die Atemübung. Der Atem ist die Quelle des menschlichen Lebens. Warum nicht gleich diese Quelle ausnutzen. Bei Anspannung wird die Atmung oft schneller und unruhiger. Diesen Sachverhalt zu reduzieren bringt den Geist zur Ruhe. Atmen Sie langsam und tief ein. Halten Sie den Atem an und atmen Sie dann wieder aus. Diese Übung wiederholt man am besten sitzend kurz vor einer Situation, die Aufregung erzeugt. Zudem konzentrieren Sie sich nur noch auf den Atem. Blenden Sie alles andere aus. Sie werden merken, wie Sie ruhiger werden.
  • Baldrian und Lavendel: Baldrian und Lavendel sind bereits seit geraumer Zeit ein wahrer Geheimtipp, wenn es darum geht den menschlichen Körper zu beruhigen. Gerade das pflanzliche Beruhigungsmittel Baldrian wurde bereits in Griechenland und Rom als Heilpflanze eingesetzt. Es gehört zur Familie der Baldriangewächse (Valerianaceae) und ist hauptsächlich an feuchten und schattigen Orten zu finden. In jeglichen Supermärkten und Drogerien gibt es die beiden Pflanzen aber auch als Tee oder Kapseln. Das darin enthaltene ätherische Öl „Öl der Rhizome „ schafft die beruhigende Wirkung. Viele Studien belegen, dass die Inhaltsstoffe in den Nervenzellen entspannend wirken.
  • Nahrungsmittel mit Magnesium: Bananen, Pellkartoffeln, Naturreis oder Walnüsse zum Beispiel.
  • Bier: Ein gutes Glas Bier entspannt das Gemüt und ist gut gegen Aufregung.
  • Kaffee vermeiden: Kaffee begünstigt innere Anspannung und Unruhe.
  • Hopfen: Auch Hopfen wirkt entspannend. 1 Esslöffel davon übergossen mit 250 ml heißem Wasser wirkt wahre Wunder.
  • Übung macht den Meister: Wer regelmäßig aufgeregt ist, wenn es darum geht mit fremden Menschen zu sprechen oder vor Menschenmassen zu stehen beispielsweise, dem hilft vor allem eines: Übung. Je öfter man unangenehmes tut, desto mehr gewöhnt man sich dran. Zudem lernt man mit der Zeit besser mit einem nervösen Magen umzugehen.

Was am besten tun gegen Aufregung und Übelkeit

Nervosität kommt oftmals mit Übelkeit einher. Dies ist in der Regel normal, denn viele Menschen empfinden das Gefühl der Aufregung als unangenehm. Innere Unruhe ist also eine Begleiterscheinung von Übelkeit und umgekehrt. Die oben erwähnten Hausmittel und Tipps sind die besten Methoden, um dagegen vorzugehen. Das Wichtigste ist aber sich hinzulegen, zu entspannen und viel zu trinken, wenn man die Möglichkeiten hat. Hält die Übelkeit und das flaue Gefühl im Magen über Tage an könnte ein Besuch beim Heilpraktiker oder Arzt weiterhin gefragt sein.

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